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Poolmodell

Das Poolmodell an Realschule Altensteig

Im Frührjahr 2009 entschieden sich Kollegium, Elternvertreter und Schulkonferenz, die gewohnten Lerninseln zugunsten des Poolmodells abzuschaffen.

Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang das Schulcurriculum. Durch den neuen Bildungsplan können Schulen bis zu einem Drittel der Inhalte ihrer Unterrichtsarbeit selbst gestalten und erhalten so einen größeren Gestaltungsspielraum, um ein eigenes Profil auszubilden und regionale Besonderheiten, die Arbeit mit außerschulischen Experten und Kooperationen in ihr Schulprofil zu integrieren. Ein weiterer Bestandteil des Modells sind die Themenorientierten Projekte wie TOP SE, WVR oder BORS. Sie im Rahmen des Regelunterrichts zu vermitteln, kostete oft sehr viel Unterrichtszeit, die an anderer Stelle fehlte.

Das Poolmodell sieht vor, dass alle Schülerinnen und Schüler jeden Mittwoch von der vierten bis zur sechsten Stunden Pooluntericht haben. Der Inhalt wird jeweils für ein ganzes Schuljahr festgelegt und macht somit eine langfristige Planung möglich.

Organisation:

Alle Fächer/Fächerverbünde geben Stundenin einen Pool ab (insgesamt 18 Stunden).

Für jede Klassenstufe stehen somit jede Woche 3 Stunden zur Umsetzung des Schulcurriculums (SC) und der TOPe zur Verfügung.

Vorteile:


Alle Lehrkräfte sind in die Umsetzung eingebunden.
Die Umsetzung erfolgt kontinuierlich, somit werden die Inhalte des SC als gleichrangig wahrgenommen.
Es besteht eine hohe Transparenz, denn alle Inhalte sind auch den Schülern und Eltern bekannt (Plan wird ausgehändigt).
Der reguläre Unterricht wird nicht durch Projekttage oder –wochen unterbrochen.
Es kann flexibel reagiert werden (verlängert oder auf den Nachmittag verlegt werden).
Zwischen allen Beteiligten müssen bereits bei der Erstellung der Pläne viele Absprachen getroffen werden, dadurch werden die Inhalt von allen wahrgenommen.
Die Kommunikation aller Beteiligten wird gefördert

Umsetzung:


Bei der Erstellung des Planes werden die Inhalte auf die Klassenstufen (aufbauend) abgestimmt.
Der Plan wird jährlich evaluiert und darauf basierend zunächst ein neuer „Inhaltsplan“ erstellt.
Dem „Inhaltsplan“ werden nun die Lehrkräfte zugeordnet (dabei werden die Wünsche so weit wie möglich berücksichtigt).
Allerdings führen Überschneidungen (auch von Räumen) zu Verschiebungen.
Der erstellte Plan (mit den eingeteilten Lehrkräften) wird ausgegeben; die eingeteilten Personen sind dann für die Durchführung und ggf. Organisation verantwortlich.
Auch erstellen sie eine Dokumentation für die Poolordner (Lehrerordner und Schülerordner)